WC-Spülkasten rinnt: Reparatur, Kosten und warum Warten teuer wird
Warum der Spülkasten nachläuft
In neun von zehn Fällen ist eine von zwei Komponenten schuld: Die Heberglocke (das Ablaufventil in der Mitte) dichtet wegen Kalk oder einer verschlissenen Dichtung nicht mehr ab – Wasser rinnt permanent ins Becken. Oder das Füllventil mit Schwimmer schaltet nicht ab, der Kasten läuft über und das Überschusswasser geht über das Überlaufrohr direkt ins WC. Beides verschlimmert sich durch das kalkhaltige Wiener Wasser mit der Zeit von selbst – nie umgekehrt.
Der Kostenvergleich, der wachrüttelt
Ein stark rinnender Spülkasten verschwendet bis zu 1.000 Liter täglich – das sind rund 4,60 € pro Tag oder über 1.600 € im Jahr bei Wiener Wasser- und Abwassertarifen (nachrechnen können Sie das mit unserem Tropfwasser-Rechner). Die professionelle Reparatur mit Tausch von Heberglocke oder Füllventil liegt dagegen meist zwischen 130 und 250 € – inklusive Anfahrt. Selbst der komplette Tausch eines alten Aufputz-Spülkastens rechnet sich gegen ein Jahr Wasserverschwendung locker.
Unterputz-Spülkasten: kein Grund zur Panik
Viele fürchten bei eingemauerten Spülkästen (Geberit & Co.) eine Stemmaktion. Unbegründet: Markenhersteller konstruieren ihre Systeme so, dass alle Verschleißteile durch die Drückerplatten-Öffnung getauscht werden können. Wir haben die gängigen Ersatzteile für Geberit, Grohe und Sanit im Fahrzeug – in der Regel ist der Spuk in unter einer Stunde vorbei.